Ärzte Zeitung, 27.05.2010

Notrufsysteme helfen Patienten in Klinik und Praxis

RADEVORMWALD (maw). Patienten, die allein im Zimmer sind und in eine Notfallsituation geraten, können sich oft nicht mehr selbst mitteilen. Ein Notrufsystem, bei dem sie zum Beispiel nur an einer Schnur ziehen müssen, kann hier vor allem in Kliniken und Pflegeheimen Abhilfe leisten. Aber auch in einer großen Praxis mit einem Bereich für das Ambulante Operieren kann ein Notrufsystem eine sinnvolle Investition darstellen. Die Anbieter entsprechender Systeme unterscheiden dabei gezielt, wie Notfälle in den betreffenden Einrichtungen aussehen können.

So zum Beispiel das Unternehmen Gira aus Radevormwald. Gira hat unter anderem Klein- und Großanlagen im Sortiment. Ist eine komplexe Installation in einer Großanlage mit vielen Zimmern oder Behandlungsräumen erforderlich, wird laut Gira eine Steuerzentrale eingesetzt, die als übergeordnete Einheit die Kommunikation zwischen bis zu 26 Gruppenzentralen steuert. Die Steuerzentrale dient als zentraler Verteiler zwischen den verschiedenen Bereichen und muss entsprechend programmiert werden.

Bei einer Kleinanlage, die etwa für eine größere Arztpraxis in Frage kommen kann, kann auf die Installation einer Steuerzentrale verzichtet werden. Die Installation von Kleinanlagen unterliege nicht der Norm DIN VDE 0834, sie orientiere sich aber an ihr, so das Unternehmen. Einrichter und Betreiber der Rufanlage sind verpflichtet, sich über etwaige weitere Gesetzesvorgaben zu informieren und diese gegebenenfalls bei der Planung zu berücksichtigen.

www.gira.de/produkte/rufsystem-834-systemerlaeuterung.html

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