Ärzte Zeitung, 17.05.2011

Umfrage: Mitarbeiter sind größte Datendiebe

FRANKFURT/MAIN (dpa). In deutschen Firmen lauern Datendiebe und Wirtschaftsspione vor allem in den eigenen Reihen - kriminelle Angriffe von außen spielen dagegen nur eine kleine Rolle.

Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt in Frankfurt vorgestellte Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Führungskräfte aus 400 Unternehmen gaben Auskunft.

Demnach stammen die Täter zu 66 Prozent aus der Belegschaft. Davon seien 44 Prozent eigene und 22 Prozent ehemalige Mitarbeiter, die Interna beim Wechsel zur Konkurrenz oder in die Selbstständigkeit mitnahmen.

Ein weiteres Fünftel (22 Prozent) entfällt auf "sonstige Geschäftspartner" - also ebenfalls eine Tätergruppe, zu der direkter Kontakt bestand und bei der bessere Vorsichtsbemühungen den Datenklau hätten verhindern können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »