Ärzte Zeitung, 15.05.2011

Reitfreunde müssen tiefer in die Tasche greifen

LUXEMBURG (mwo). Für ein Pferd werden Reitfreunde künftig wohl tiefer in die Tasche greifen müssen.

Denn die bisherige Vergünstigung bei der Umsatzsteuer verstößt gegen europäisches Recht, urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.

Verkäufer müssen danach künftig den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent an das Finanzamt abführen.

Beim Verkauf von Reit- und Rennpferden kassiert der Fiskus bislang nur den ermäßigten, auch für Lebensmittel gültigen Satz von sieben Prozent.

Az.: C-453/09

Topics
Schlagworte
Recht (12173)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »