Ärzte Zeitung, 07.02.2012

Alkohol: Blutentnahme bei Zustimmung rechtens

NEU-ISENBURG (maw). Veranlassen Verkehrspolizisten bei einem Volltrunkenen eine Blutentnahme, so reicht bei fehlender richterlicher Anordnung die Zustimmung des Betroffenen für die Rechtmäßigkeit aus.

Darauf weist die Deutsche Anwaltshotline mit Blick auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Thüringen hin.

Der Betrunkene müsse Sinn und Tragweite seiner Einwilligung hinreichend erfassen.

Az.: 1 Ss 82/11

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[08.02.2012, 17:48:30]
Olaf Grenzer 
Ein Wunder ist geschehen
Dass Volltrunkene Sinn und Tragweite einer Entscheidung verstehen, kann ja für die Zukunft nur bedeuten, dass sie im juristischen Sinne auch voll schuldfähig sind. zum Beitrag »

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