Ärzte Zeitung, 10.08.2012

Werbung

Wodka-Mix darf nicht "Energy" heißen

KÖLN (iss). Ein Getränkehersteller darf ein Mischgetränk mit einem Alkoholgehalt von zehn Prozent nicht als "Energy & Vodka" vertreiben, so das Oberlandesgericht Hamm (OLG).

Danach verstößt die Bezeichnung gegen die EU-Health-Claims-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben. Sie verbietet nährwertbezogene Angaben ab einem Alkoholgehalt von 1,2 Prozent.

Der Name vermittle den Eindruck, das Getränk verschaffe Energie, Tatkraft und Leistungsvermögen. Es erscheint nach Meinung der Richter als funktionelles Lebensmittel mit positiven Nährwerteigenschaften.

Topics
Schlagworte
Recht (12073)
Panorama (30758)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Zwei Gläser Wein? Das lass lieber sein!

Wer täglich mehr als zwei Gläser Wein leert, hat ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ob ein Komplettverzicht ratsam ist, bereitet Forschern noch Kopfzerbrechen. mehr »

Warum der Brexit körperlich krank macht

Übelkeit und Kurzatmig: Blogger Arndt Striegler hat mit seiner Hausärztin über seinen Gesundheitszustand und den Austritt aus der EU geredet – und einen Zusammenhang am eigenen Leib festgestellt. mehr »

Nach der Wahl muss Vernetzung auf die Agenda!

Gesundheitsminister Gröhe gibt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode: Die stärkere Vernetzung der Akteure müsse dann höchste Priorität haben. Der Innovationsfonds soll zur Dauereinrichtung werden. mehr »