Ärzte Zeitung, 14.06.2013
 

Vergewaltigung

Fünf Jahre Haft für Klinikmitarbeiter

HEIDELBERG. Weil er eine Praktikantin betäubt und vergewaltigt hat, muss ein früherer Mitarbeiter einer Heidelberger Klinik für fünf Jahre ins Gefängnis.

Das Landgericht Heidelberg verurteilte den 43-Jährigen am Mittwoch nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen Vergewaltigung. Die Staatsanwaltschaft hatte noch ein Jahr mehr Haft gefordert, die Verteidigung sich nicht auf ein konkretes Strafmaß festgelegt.

Der Mann hatte in dem Prozess ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er hatte der damals 18-jährigen Frau im Juni 2012 angeboten, beim Lernen zu helfen.

Dabei hatte er ihr in ihrem Wohnheim zunächst Beruhigungsmittel in den Kaffee geschüttet und sie dann mit einem mit Narkosemittel getränkten Tuch betäubt. Anschließend vergewaltigte er die wehrlose Frau.

Der Pfleger hatte als Fachkraft für Anästhesie in der Klinik gearbeitet. Er hat seinen Job von sich aus gekündigt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Onkologen und IQWiG uneins über Nutzen von Gentests

Sind Gentests hilfreich für Brustkrebspatientinnen bei der Therapieentscheidung? Die aktuelle Einschätzung von Onkologen und IQWiG geht hier auseinander. mehr »

Keine Herzgeräusche im Stehen – kein Herzfehler

Mit einer simplen Methode können Ärzte pathologische von physiologischen Herzgeräuschen bei Kindern unterscheiden. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

15 Jahre nach der hochemotionalen Debatte um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen fürchten Forscher durch das Stammzellgesetz Nachteile in Deutschland. mehr »