Ärzte Zeitung, 02.07.2014

Haftstrafe

Falscher Arzt muss in den Bau

HANNOVER. Ein Hochstapler, der sich monatelang unter falschem Namen als Arzt ausgab, ist vom Landgericht Hannover am Mittwoch zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Der Mann hatte unter anderem zugegeben, einem schwerkranken Jungen ein Notfallmedikament gespritzt zu haben, obwohl er keine medizinische Ausbildung besitzt. Laut Staatsanwaltschaft missbrauchte der Gründer eines Kinderhospizvereins darüber hinaus gesunde Menschen als Versuchskaninchen.

Beispielsweise legte er seiner Mitbewohnerin eine Magensonde. Anklage und Verteidigung hatten sich während des Prozesses auf ein Höchststrafmaß geeinigt. Im Gegenzug gestand der Mann einen Teil der Vorwürfe gegen ihn. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »