Ärzte Zeitung, 10.08.2015

Personalführung

Kündigung wegen privater Geschäfte am Dienst-PC

ERFURT. Die Erlaubnis zur Erledigung privater Angelegenheiten am dienstlichen PC kann im beiderseitigen Interesse liegen, weil es die beiderseitige Flexibilität erhöht.

Doch eine Einladung, während der Arbeitszeit Tausende E-Books, Musiktitel, Filme und Bilder auf den Dienstrechner zu ziehen, ist das nicht, urteilte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (Az.: 2 AZR 85/15).

Im Grundsatz billigte es damit die Entlassung des IT-Beauftragten am Oberlandesgericht Naumburg.

Er hatte über 6400 private Dateien auf seinem Dienst-PC gespeichert sowie auf Dienstkosten CD-Rohlinge bestellt, gebrannt und auch Cover gedruckt.

Wegen ungeklärter Einzelheiten muss die Vorinstanz den Fall allerdings nochmals prüfen. (mwo)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »