Ärzte Zeitung, 26.01.2016

Schweden

Arzt wird Vergewaltigung vorgeworfen

STOCKHOLM. Der Prozess gegen einen Arzt, der eine Frau in Schweden vergewaltigt, entführt und tagelang in einem Bunker festgehalten haben soll, hat am Montag in Stockholm begonnen.

Der 38-Jährige verabredete sich laut Anklage mit der Schwedin zu einem Date in ihrer Wohnung in Stockholm und betäubte sie dort.

Dann soll er sie mit seinem Auto in das selbstgebaute Verlies neben seinem Haus in Südschweden gebracht haben. Hier wollte er sie nach Überzeugung der Staatsanwälte jahrelang als seine "Freundin" festhalten und ungeschützten Sex mit ihr haben.

Die Frau kam frei, als der Täter mit ihr zur Polizei ging. Dort sollte sie der Anklage zufolge erzählen, dass es ihr gut gehe.

Ein Polizist zweifelte aber an der Geschichte, woraufhin ihm die Frau alles erzählte. (dpa)

Topics
Schlagworte
Recht (12950)
Panorama (33246)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »