Ärzte Zeitung, 26.02.2016

Urteil

Bewährungsstrafe für falschen Rettungssanitäter

FRANKFURT/MAIN. Ein gelernter Zimmermann gibt sich als Rettungssanitäter aus und arbeitet zehn Monate in einem Frankfurter Krankenhaus.

Das Wissen für den Job hatte er sich während seiner Zeit in einem Sanitätsbataillon der Bundeswehr und bei Internet-Recherchen angeeignet.

Das Frankfurter Amtsgericht verurteilte den Mann nun wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu neun Monaten Haft auf Bewährung.

Nach seinen Angaben waren die Vorgesetzten im Frankfurter Krankenhaus zufrieden - die Täuschung kam erst heraus, als er wegen einer ähnlichen Tat in Baden-Württemberg vor Gericht stand.

Vor Gericht legte der vielfach vorbestrafte Mann ein umfassendes Geständnis ab. (dpa/eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »