Ärzte Zeitung online, 03.11.2017

Rezeptbetrug

Anklage gegen Bande in Berlin erhoben

BERLIN. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen vier Personen wegen betrügerischer Abrechnung gefälschter Arztrezepte Anklage vor dem Landgericht Berlin wegen bandenmäßigen, gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung erhoben. Wie es am Freitag hieß, werde den vier Angeschuldigten zur Last gelegt, sich gemeinsam mit weiteren, gesondert verfolgten Beschuldigten zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben, um Rx-Rezepte zu fälschen, diese einzulösen und die dadurch ohne Bezahlung betrügerisch erlangten Medikamente an andere Apotheken gewinnbringend weiter zu veräußern. Durch die insgesamt bis zu 125 angeklagten Taten soll ein Gesamtschaden von über 2,5 Millionen Euro entstanden sein. Die vier Angeschuldigten befänden sich seit Juli 2017 in Untersuchungshaft. Zwei weiteren Angeschuldigten werde zur Last gelegt, sich lediglich an einer Tat beteiligt zu haben. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

15:00Gesundheitsinfos sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich ändern. mehr »

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »