Ärzte Zeitung online, 22.06.2018

München

Ermittlungen gegen Arzt wegen Cannabis-Verordnungen

MÜNCHEN. Die Gesetzesänderung im März 2017, schwer kranken Patienten Cannabis verordnen zu dürfen, bescherten einem Privatarzt laut Münchner "Abendzeitung" einen ordentlichen Aufschwung.

Der 64-Jährige soll innerhalb eines Jahres über 500 neue Patienten gewonnen haben, an einem einzigen Tag soll er 85 Patienten medizinisches Cannabis rezeptiert haben.

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Verordnung. (ato)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »