Ärzte Zeitung online, 14.03.2019

Baden-Württemberg

Drei von vier Cannabi-Anträge werden genehmigt

STUTTGART. Rund drei von vier Anträgen (73 Prozent) für die Kostenübernahme von medizinischem Cannabis hat die Barmer in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr genehmigt. Insgesamt wurden der Kasse 480 Anträge vorgelegt.

Eine Verordnung zulasten der GKV ist seit der Änderung des Betäubungsmittelgesetzes im März 2017 möglich. 41 Prozent der Anträge, die seitdem bei der Barmer eingingen, stammten von Neurologen, hausärztlichen Internisten oder Psychiatern, 34 Prozent von Allgemeinärzten.

Die häufigsten dabei angegebenen Indikationen sind Schmerzen (55 Prozent), Multiple Sklerose (22 Prozent), Krebs (sechs Prozent), Depressionen (fünf Prozent), Spastiken (2,7 Prozent) sowie Parese (ein Prozent). (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Die Insulintablette ist in weiter Ferne

Ein orales Basalinsulin hat in einer Studie bei Typ-2-Diabetes ähnlich gut gewirkt wie injiziertes Insulin glargin. Zu einer Therapie in Tablettenform wird es dennoch nicht kommen. mehr »

Bagatellverletzungen – ein Fall für UV-GOÄ

Schulunfall, Wegeunfall oder Sportunfall? Bei kleinen Verletzungen können auch Hausärzte gelegentlich auf die UV-GOÄ zurückgreifen. Das kann sich im Vergleich mit EBM-Leistungen der Wundversorgung durchaus lohnen. mehr »