Ärzte Zeitung, 26.01.2010

Wechsel an der Novartis-Spitze und Rekordgewinn

BASEL (cw). Mit einem soliden organischen Umsatzwachstum und einem neuen Rekordgewinn hat der Pharmakonzern Novartis das Krisenjahr 2009 unbeschadet gemeistert. An der Konzernspitze des Unternehmens vollzieht sich Anfang Februar ein einschneidender Wechsel: Nach 14 Jahren als Vorstandsvorsitzender räumt Daniel Vasella den operativen Chefsessel. Sein Nachfolger wird der jetzige Leiter der Division Pharma, Joe Jimenez (wie kurz berichtet). 

Vasella werde sich künftig als Präsident des Novartis-Verwaltungsrates auf "strategische Prioritäten" konzentrieren, heißt es. Nachfolger von Jimenez an der Spitze der Pharmasparte wird David Epstein, derzeit Leiter der Geschäftseinheit Onkologie. 

2009 konnte der Schweizer Pharmakonzern seinen Umsatz um sieben Prozent auf 44,3 Milliarden US-Dollar (31,3 Milliarden Euro) erhöhen. Der Zuwachs, so der aus Altersgründen scheidende Finanzchef Raymund Breu am Dienstag in Basel, resultiere ausschließlich aus organischer Entwicklung. 

Der operative Gewinn stieg um elf Prozent auf knapp zehn Milliarden Dollar und der Überschuss einschließlich des Beitrages aus abgegebenen Geschäften um drei Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. Die operative Gewinnmarge nahm um knapp einen Prozentpunkt auf 22,5 Prozent zu.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »