Ärzte Zeitung, 07.08.2014

Stada

Rabattverträge schlagen ins Kontor

BAD VILBEL. Der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller Stada kommt bei seinem Konzernumbau auf einen größeren OTC-Anteil voran. Während das bisherige Generika-Kerngeschäft im ersten Halbjahr 2014 rund zwei Prozent Umsatz verloren hat, legte die OTC-Sparte auch dank mehrerer Zukäufe um 14 Prozent zu.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um vier Prozent auf 1,003 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Konzerngewinn betrug 66,8 Millionen Euro und traf damit nahezu exakt das Ergebnis aus dem Vorjahr von 66,6 Millionen Euro.

Negative Währungseffekte machten Stada im wichtigen Markt Russland und Osteuropa zu schaffen. Der Rubel hatte sich im Vergleich zum Euro abgewertet.

Da die Medikamente in Russland aber weiterhin gegen Rubel verkauft werden, sinkt der Umsatz in Euro. So reduzierten sich die in Euro gerechneten Erlöse in Russland in Jahresfrist um 16 Prozent auf noch 163 Millionen Euro.

In Deutschland hat Stada mit sinkenden Umsätzen in Folge der Rabattverträge zu kämpfen. Die Gesamterlöse im Heimatmarkt sanken um fünf Prozent auf 227 Millionen Euro. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (12524)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Motorradfahren im Pflegeheim

In rund 100 Pflegeheimen werden Spielkonsolen für alte Menschen getestet. Im virtuellen Raum sollen diese ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten trainieren – und Spaß haben. mehr »

Das große Werben

Ohne ausländische Pflegekräfte geht in deutschen Kliniken fast nichts mehr. Ein Blick hinter die Kulissen zweier großer Kliniken in München und Augsburg. mehr »

Wie die künftige Notfallversorgung das System umkrempelt

Mit der Einführung von Integrierten Notfallzentren soll auch der Sicherstellungsauftrag der KVen für die ambulante Versorgung zu den sprechstundenfreien Zeiten aufgehoben werden. mehr »