Ärzte Zeitung, 17.02.2015

Japan

Merck bietet Cetuximab jetzt alleine an

DARMSTADT. Die Merck KGaA und Bristol-Myers Squibb (BMS) haben ihre Vertriebskooperation für das Krebsmittel Erbitux® (Cetuximab) in Japan beendet. Demnach erhält Merck die alleinigen Rechte zur Vermarktung von Erbitux® in Japan zurück.

Die Vereinbarung tritt am 1. Mai dieses Jahres in Kraft. Grund für das Aus der Partnerschaft mit BMS wurde nicht genannt. Merck hatte Erbitux® zusammen mit BMS 2008 in Japan eingeführt.

In den USA wird das Mittel zur Behandlung von metastasiertem Kolorektalkarzinom sowie Kopf-Hals-Tumoren von BMS allein vermarktet, in Europa von Merck.

Mit rund 900 Millionen Euro Jahresumsatz (2013) ist der Antikörper Mercks zweitgrößter Umsatzbringer im Pharmageschäft. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »