Ärzte Zeitung, 17.02.2016

Nach Träger-Insolvenz

Uniklinik Münster will Marienhospital sanieren

KÖLN. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) will dafür sorgen, dass das Marienhospital im münsterländischen Steinfurt Borghorst trotz der Insolvenz des katholischen Trägers Marienhospital Münsterland GmbH den Betrieb aufrechterhalten kann. Das UKM wird die Geschäfte des Hauses ab 1. März als sogenannter Geschäftsbesorger führen.

In den folgenden Monaten wird der Aufsichtsrat entscheiden, ob das Haus als Tochtergesellschaft übernommen wird. Es soll zum internistischen und chirurgischen Versorgungsschwerpunkt ausgebaut werden.

Bei der erforderlichen Restrukturierung setzt das UKM auf eine vom Kreis Steinfurt in Aussicht gestellte Sicherheit in Höhe von 2,5 Millionen Euro. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »