Ärzte Zeitung online, 07.08.2017
 

Milliarden-Deal

Fresenius will US-Medizintechnikkonzern NxStage übernehmen

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) will mit einem Milliardenzukauf sein Geschäft in den USA stärken.

BAD HOMBURG. Für das Medizintechnik- und -dienstleistungsunternehmen NxStage Medical bietet Fresenius Medical Care (FMC) 30 US-Dollar je Aktie in bar, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Die Übernahme habe ein Volumen von insgesamt 2 Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Mrd Euro). Ein Abschluss werde im Jahr 2018 erwartet.

Mit dem Deal strebe der Konzern eine weltweit führende Position in der Heimdialyse an und erweitere das US-Geschäft im Bereich Intensivmedizin. Das Management von NxStage befürworte die Transaktion. Die Behörden müssen der Übernahme aber noch zustimmen.

NxStage entwickelt, produziert und vermarktet mit rund 3400 Mitarbeitern Produkte zur Behandlung von Menschen mit chronischer Nierenerkrankung (ESRD) sowie akutem Nierenversagen. NxStage mit Sitz in Lawrence (Massachusetts) betreibt den Angaben zufolge zudem eine kleinere Anzahl von Dialysezentren zur Behandlung chronisch nierenkranker Patienten. 2016 lag der Umsatz bei 366 Millionen US-Dollar. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »