Ärzte Zeitung online, 12.09.2017

Arzneiinnovationen

Janssen stellt HCV-Entwicklung ein

CORK. Janssen Pharmaceuticals, die Pharma-Sparte des US-Healthcarekonzerns Johnson & Johnson, verabschiedet sich aus der Arzneimittelentwicklung zu Hepatitis-C. Wie das Unternehmen zu Wochenbeginn verlauten ließ, sollen laufende Phase-II-Studien mit einer Dreierkombination antiviraler Wirkstoffe (Odalasvir + Simeprevir + das experimentelle Pyrimidin-Analogon AL-335) wie geplant abgeschlossen werden. Anschließend jedoch wolle man angesichts der wachsenden Anzahl effektiver HCV-Therapeutika im Markt dieses Entwicklungsprogramm einstellen. Janssen werde seine Entwicklungsressourcen stattdessen auf Hepatitis B konzentrieren. Für diese Indikation gebe es nach wie vor großen therapeutischen Bedarf. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »