Ärzte Zeitung online, 17.01.2018

Infektion?

Eine Million Dollar für Alzheimer Ursachenbeweis ausgeschrieben

NAPLES. Ist ein Infektionserreger die Hauptursache für Alzheimer-Erkrankungen? Der Arzt und CEO des Privatunternehmens Alzheimer's Germ Quest, Dr. Leslie Norins, lobt nach eigenen Angaben ein Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar für den Wissenschaftler aus, der überzeugende Beweise für diese These liefern kann.

Der auf drei Jahre angelegte Wettbewerb ist zu Wochenbeginn gestartet. Forscher können sich unter ALZgerm.org bewerben. "Es ist an der Zeit, dass die Jagd nach einem Mikroorganismus, der bei Alzheimer die Rolle des Übeltäters spielt, offensiver mit Finanzmitteln ausgestattet wird", begründet Norins sein Vorpreschen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[18.01.2018, 10:16:26]
Michael Peuser 
Alzheimer-Forschung forscht am Ziel vorbei
"Alzheimer ist ein umgekehrter Krebs!" Lt. dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg ist Krebs ein Sauerstoffmangel in den Zellen. Bei Sauerstoffmangel geht die Zelle in die Zellgärung über und die Zelle bekommt dadurch mehr Energie als bei der normalen und gesunden Sauerstoffversorgung, so dass sich dann diese Zelle vermehrt vermehren kann und das ist Krebs.
Gehirnzellen können sich jedoch nicht vermehren. Diese sterben bei Sauerstoffmangel ab.
Alzheimer ist deshalb nicht heilbar. Man kann dagegen aber Alzheimer vermeiden oder stoppen, in dem man für eine Optimierung der Kapillaren sorgt und zusätzlich wie Prof. Dr.Lothar Wendt lehrte, die Verstopfung der Verbindungsstrecke zwischen den Kapillaren und den Zellen (Interstitium) durch das dort abgelagerte tierische Eiweiss beseitigt.
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »