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Patentfreie Arzneien

Pfizer legt Viagra-Geschäft mit Mylan zusammen

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HERTFORDSHIRE/PITTSBURGH/NEW YORK. Der US-Pharmakonzern Pfizer will seine früheren Verkaufsschlager Viagra und den Cholesterinsenker Sortis® (Atorvastatin) in ein gemeinsames Unternehmen mit dem Generika-Anbieter Mylan einbringen. Im Gegenzug soll Pfizer die Mehrheit an dem neu geformten Konzern bekommen, teilten beide Konzerne am Montag mit.

Das Geschäft der unter dem Namen Upjohn zusammengefassten Medikamente von Pfizer schwächelt. Grund ist der hohe Konkurrenzdruck durch Generika. Pfizer soll 57 Prozent der Aktien am Gemeinschaftsunternehmen erhalten. Den Rest von 43 Prozent übernimmt Mylan, das seinen Sitz in den Niederlanden hat.

Mylan-Aktionäre erhalten für jede Aktie ein Papier des neuen Unternehmens. Mylan bringt es an der Börse auf knapp 10 Milliarden US-Dollar, Pfizer ist 240 Milliarden wert. Das neue Unternehmen soll 2020 auf einen Umsatz von 19 bis 20 Milliarden Dollar kommen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 7,5 und 8 Milliarden Dollar liegen. Dies beinhalte bereits Synergien, die ab 2023 jährlich rund einer Milliarde Dollar bringen sollen.

Der Deal soll Mitte 2020 abgeschlossen sein. Mylan-Verwaltungsratschef Robert J. Coury soll auch die gleiche Position bei dem neuen Unternehmen innehaben. Unternehmenschef wird Michael Goettler, der zur Zeit Präsident von Upjohn ist. (dpa)

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