„ÄrzteTag“-Podcast

Warum wird in Deutschland besonders viel operiert, Prof. Tauber und Herr von Hummel?

Wann ist eine Operation indiziert, und wieso ist die Zahl chirurgischer Eingriffe hierzulande besonders hoch? Im „ÄrzteTag“-Podcast diskutieren Orthopäde Mark Tauber und Klinikmanager Martin von Hummel über Spezialisierung, über Qualität und deren Vergütung – und ob die Klinikreform am richtigen Ende ansetzt oder nicht.

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

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Operierende Orthopäden stehen sehr häufig mit einem Bein in eigener Praxis, mit dem anderen in einer Klinik, wo operiert wird. Die Modelle der Kooperation sind dabei ganz unterschiedlich – belegärztliche Tätigkeit, honorarärztliche Tätigkeit, Teilzeit-Modelle etc.

Im aktuellen „ÄrzteTag“-Podcast beschreiben Schulterspezialist Professor Mark Tauber, Orthopäde am Deutschen Schulterzentrum in München, und Martin von Hummel, CEO der auf orthopädische Indikationen spezialisierten ATOS Kliniken, wie eine solche Kooperation an der Schnittstelle von Kassenmedizin und Privatmedizin funktionieren kann.

Im Gespräch geht es auch um die Frage, welche Anreize dazu beitragen, dass in Deutschland so häufig operiert wird, was bei der Indikationsstellung schief läuft und wieso die konservative Therapie als Alternative häufig übergangen wird. Sowohl Tauber als auch von Hummel reden einer Spezialisierung innerhalb der Fachdisziplin das Wort, weil sie zu einer konstant höheren Qualität beitrage.

Im Podcast diskutieren beide über die potenziellen Auswirkungen der jetzt geplanten Krankenhausreform, warum das Modell der Klinikreform in Nordrhein-Westfalen fast schon Planwirtschaft genannt werden könne und wie sich die Curricula der Weiterbildung ändern müssten, damit genügend junge Ärztinnen und Ärzte die zunehmende Spezialisierung schaffen können.

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Kommentare
Dr. Uwe Wolfgang Popert 17.08.202513:19 Uhr

Unseriös
Die befragten Orthopäden schätzen eine große Anzahl von Schulter-Operationen als überflüssig, aber nicht als "schädlich" ein. Das klingt merkwürdig angesichts von potentiellen Narkose- und Operationsschäden, Arbeits-Ausfällen, zusätzlichen Schmerzen und Kosten...
Das von ihnen beworbene "deutsche Schulter-Zentrum" (wer hat eigentlich diese Bezeichnung verliehen?) wirbt mit zahlreichen -käuflichen- FOCUS-Auszeichnungen.
Patienten zahlen in der Privat-Ambulanz zunächst privat und werden dann ggf. mit z.T. kurzfristigem Einweisungstermin zum Hausarzt geschickt. Mit einem Informationsschreiben, dass die Patienten vom Hausarzt die stationäre Einweisung, ein EKG und präoperative Laborwerte mitbringen sollen. Letzeres ist eindeutig illegal.
Fazit: die befragten "illustren Vertreter ihrer Zunft" machen ebenso wie ihr Geschäftsmodell keinen serösen Eindruck.

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