Allgemeinmedizin

5. Oktober: Jugendliche im Blickpunkt am Tag der Epilepsie

Veröffentlicht: 05.10.2010, 05:00 Uhr
5. Oktober: Jugendliche im Blickpunkt am Tag der Epilepsie

© "Lebe Deinen Traum! Jung sein mit Epilepsie" ktsdesign / fotolia.com

BERLIN (eb). Unter dem Motto "Lebe Deinen Traum! Jung sein mit Epilepsie" stehen die Probleme Jugendlicher im Fokus des deutschlandweiten "Tages der Epilepsie". Gerade für Jugendliche ist es schwierig, Tabletten regelmäßig einzunehmen und gewisse krankheitsbedingte Einschränkungen im Leben zu beachten, teilt die Deutsche Epilepsievereinigung mit. So sollen epilepsiekranke Jugendliche Alkohol, Flackerlicht in Diskos und Schlafentzug möglichst meiden. Auch sind bestimmte Berufe für sie tabu. Betroffene Jugendliche können aber trotzdem viele ihrer Träume realisieren. Der "Tag der Epilepsie" soll ihnen Mut machen.

Anders als in den vergangenen Jahren wird es zu diesem Thema zwei zentrale Veranstaltungen geben. Am 05. Oktober findet in Berlin eine Informationsveranstaltung statt, für die der Regierende Bürgermeister von Berlin - Klaus Wowereit - die Schirmherrschaft übernommen hat. Am 16. Oktober gibt es in Gießen eine zentrale Gesprächs- und Diskussionsveranstaltung, die gemeinsam vom Sozialpädiatrischen Zentrum der Uni Gießen und vom Epilepsiezentrum Marburg organisiert wird.

Telefonaktion der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche des Epilepsiezentrums Kork

Am 5. Oktober geben Experten der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche des Epilepsiezentrums Kork von 16-18 Uhr telefonisch Antworten auf Fragen zum Thema.

  • Tel. 07851 / 84-8484 Der Chefarzt der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche, Privatdozent Dr. Thomas Bast, beantwortet Fragen zu medikamentöser und operativer Epilepsietherapie.
  • Tel. 07851 / 84-8486 Der Diplompsychologe Werner Christ bietet Auskünfte zu Psychologischen Fragestellungen und psychosozialen Aspekte bei Epilepsien im Kindes- und Jugendalter, in Schule und Ausbildung sowie am Arbeitsplatz.
  • Tel. 07851 / 84-8485 Fragen zu den Themenschwerpunkten Epilepsie und Arbeit (Schule, Ausbildung, begleitende Hilfen im Arbeitsleben und ambulante Hilfen), Schwerbehindertenrecht (Vor -und Nachteile eines Schwerbehindertenausweises, Nachteilsausgleiche), Informationen zur Pflegeversicherung beantwortet die Dipl. Sozialarbeiterin Rita Otto-Willeke. Sie arbeitet im Kliniksozialdienst des Epilepsiezentrums Kork.

Die Programme der Veranstaltungen zum Tag der Epilepsie können auf www.tag-der-epilepsie.de im Internet eingesehen oder heruntergeladen werden.

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