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Abspecken? Hauptsache eine Diät, welche ist egal

BEER-SHEVA (hub). Fett- oder Kohlenhydrat-reduzierte Diäten lassen ebenso die Pfunde purzeln wie eine Mittelmeerdiät. Unterschiede gibt es aber für den Fett- oder Glukosestoffwechsel.

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Reichlich Gemüse, wenig Fett - das ist eine mögliche Diät.

Reichlich Gemüse, wenig Fett - das ist eine mögliche Diät.

© Foto: PhotoDisc

Innerhalb von zwei Jahren führten die drei Diäten zur mittleren Abnahme des Körpergewichts von 3,3  (low-fat), 5,5  (low-carb) oder 4,6 kg (mediterran). Bei allen je etwa 100 leicht adipösen Teilnehmern in den drei Gruppen war die maximale Gewichtsabnahme nach etwa einem halben Jahr erreicht.

Dann wurde wieder leicht zugelegt, nach weiteren sechs Monaten blieb das Gewicht relativ stabil (NEJM 359, 2008, 229). Zum Abnehmen seien alle drei Diäten gleich geeignet, folgern die Forscher von der Ben-Gurion-Uni in Israel.

Deutliche Unterschiede gab es hingegen bei den Blutfettwerten und beim Nüchternblutzucker: In der Gruppe mit Fett-reduzierter Diät nahm der Quotient aus Gesamtcholesterin zu HDL um 12 Prozent ab, in der Low-Carb-Gruppe sogar um 20 Prozent. Die Mittelmeerdiät hatte hier keine Effekte. Bei den Diabetikern in der Studie führte die Low-Fat-Diät zu einer Zunahme des Nüchtern-Blutzuckers von im Mittel 12/dL, die mediterrane Diät hingegen zu einer Abnahme um 33 mg/dL. Die dritte Diät hatte keinen Effekt.

Die Forscher folgern: Alle drei Diäten sind geeignet, um Körpergewicht zu verlieren. Für Patienten mit gestörter Glukosetoleranz sei die Mittelmeerdiät besonders geeignet. Der hohe Anteil einfach-ungesättigter Fettsäuren aus Olivenöl und Nüssen in der Diät erhöhe die Insulinsensitivität. Der positive Effekt der Low-Carb-Diät auf die Blutfette wird mit der deutlich verringerten Zufuhr von Fruchtzucker erklärt. Fruktose werde deutlich schneller in Triglyceride umgewandelt als Glukose.

Haben Patienten Probleme mit einer Kalorien-begrenzten Diät, sei Low-Carb ideal. Hier war nur der Kohlenhydratanteil der Nahrung auf 120 g pro Tag begrenzt.

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