Direkt zum Inhaltsbereich

Aktion ermöglicht Messung der Lungenfunktion

MÜNCHEN (sto). Bei der bislang größten Einzelaktion in Deutschland können morgen ab elf Uhr und am Samstag ab zehn Uhr in München Passanten ihre Lungenfunktion testen lassen: Auf dem Odeonsplatz wird dafür eigens eine Zeltstadt mit insgesamt zwölf Spirometrie-Meßplätzen aufgebaut.

Veröffentlicht:

Für die Aktion "München pustet für gesunde Lungen" werden in den Zelten auch noch weitere Meß-Methoden zur Prüfung der Lungenfunktion angeboten. Die Veranstalter rechnen für die Lungenfunktionsprüfung mit etwa 1500 Teilnehmern, von denen erfahrungsgemäß etwa die Hälfte Raucher oder ehemalige Raucher sein werden.

An verschiedenen Informationsständen können sich die Besucher über Diagnostik und Therapie von Lungenkrankheiten sowie Präventionsmaßnahmen informieren. Mit Hilfe eines neuen Fragebogens sowie mit Kohlenmonoxid-Messungen und der Bestimmung der Sauerstoffsättigung im Blut kann das individuelle Risiko für eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) festgestellt werden.

Lungenerkrankungen seien weltweit die häufigste Todesursache, noch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen, begründete Professor Karl-Christian Bergmann von der Vereinigung "Deutscher Lungentag" die Aktion, die zusammen mit der European Lung Foundation (ELF) veranstaltet wird. Allein an der COPD sterben in Europa jährlich 200 000 bis 300 000 Menschen. Mit der Spirometrie sei es möglich, viele Lungenkrankheiten bereits frühzeitig zu erkennen.

Die Kampagne findet zeitgleich mit dem Kongreß der European Respiratory Society (ERS) statt, zu dem in der kommenden Woche mehr als 17 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt in München erwartet werden.

Infos zum Deutschen Lungentag gibt es unter: www.lungentag.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Galenus-Kandidat 2026

CFTR-Modulation bei cystischer Fibrose mit neuer Dreifachkombination

Warnzeichen trockener Reizhusten

Wenn bei Rheuma die Lunge knistert

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Digitale Helfer

KI im Alltags-Check: So urteilen zwei Kollegen

Lesetipps
Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten