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World Continence Week

Aktionswoche zum Thema (In)kontinenz

Erklärtes Ziel der "World Continence Week" ist es, eine Erkrankung, unter der in Deutschland rund neun Millionen Menschen leiden, aus der Tabuzone zu holen.

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KASSEL. Zum fünften Mal jährt sich 2013 die World Continence Week (WCW). Dabei werden weltweit in der letzten Juniwoche Veranstaltungen rund um das Thema Inkontinenz angeboten.

Erklärtes Ziel dieser Aktionswoche sei es, die Erkrankung, unter der in Deutschland rund neun Millionen Menschen leiden, aus der Tabuzone zu holen, teilt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. mit.

"Von den Patienten, die zum Arzt gehen, werden nur zehn Prozent richtig behandelt", wird Professor Klaus-Peter Jünemann, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und Erster Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zitiert. Daher sei eine gewisse Hartnäckigkeit gegenüber den behandelnden Ärzten besonders wichtig.

Denn sogar, wenn ein Betroffener medizinisch als austherapiert gelte, könne er mit den richtigen Hilfsmitteln fast unbehindert am täglichen Leben teilhaben, betont Jünemann. Daher würden auf der World Continence Week nicht nur Patientenveranstaltungen angeboten.

"Auch Weiterbildungsangebote, die sich an Ärzte und Pflegepersonal richten, finden sich im Programm." Die Veranstaltungen werden hierzulande von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft koordiniert. (eb)

Übersicht über die Veranstaltungen zur WCW: www.kontinenz-gesellschaft.de

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