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Akupunktur linderte Neuropathieschmerz bei Krebspatienten

HAMBURG (eis). Krebspatienten mit Chemotherapie-induzierter peripherer Neuropathie (CIPN) können offenbar von einer Schmerztherapie mit Akupunktur profitieren.

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Das berichten Forscher vom HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (Acupuncture in Medicine 2011; online 5. Dezember).

In einer Pilotstudie mit elf CIPN-Patienten wurden sechs von ihnen mit 20 Nadeln behandelt, und zwar in zehn 20-minütigen Sitzungen über einen Zeitraum von drei Monaten. Die anderen fünf Patienten wurden nicht mit Akupunktur behandelt (Kontrollgruppe).

Ergebnis: In der Akupunkturgruppe erhöhte sich die gemessene Nervenleitgeschwindigkeit bei fünf der sechs Patienten. Diese berichteten auch von gelinderten Schmerzen.

In der Kontrollgruppe reduzierten sich die Schmerzen nur bei zwei Patienten; die Leitgeschwindigkeit erhöhte sich nur bei einem.

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