Direkt zum Inhaltsbereich

Altern durch Mutationen in Mitochondrien?

Veröffentlicht:

NÜRNBERG (mut). Neue Hinweise auf Mitochondriendefekte als Ursache für Altersprozess und Hirnerkrankungen hat Dr. Niels-Goran Larsson vom Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns beim Neurologenkongress vorgestellt. Sein Team konnte bei Mäusen ein DNA-Reparaturenzym gezielt in den Mitochondrien ausschalten, worauf die Tiere Mutationen in Mitochondrien-Genen ansammelten. Solche Mutationen führen zu einer fehlerhaften Zellatmung. Alternde Menschen akkumulieren ebenfalls vermehrt Mutationen in ihren Mitochondrien.

Im Vergleich zu Kontrolltieren alterten die veränderten Mäuse extrem schnell. Ihre Haare wurden schon nach wenigen Wochen grau und fielen schließlich aus, zudem entwickelten die Tiere eine Osteoporose, Anämie und Herzinsuffizienz. Mit einem ähnlichen System schaltete Larssons Team nun die Mitochondrien nur in dopaminergen Zellen des Gehirns aus. Die Mäuse entwickelten daraufhin progrediente Bewegungsstörungen, die sehr einem Morbus Parkinson glichen. Allerdings heißt das noch nicht, dass bei Menschen ähnliche Mechanismen die Ursache für Parkinson sind.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Metaanalyse

Prognose bei Parkinson wohl schlechter als bisher gedacht

Neue Verordnung

Parkinson durch Pestizide als Berufskrankheit eingestuft

Das könnte Sie auch interessieren
Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

© libre de droit | iStock

Update MS

Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

© Yozayo | iStock

Intrathekale Entzündung

Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Ein erreichbares Ziel bei MS?

© Merck KGaA

Therapiefreie Remission

Ein erreichbares Ziel bei MS?

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Vom Warnsignal zur RNAi-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

© Rasi / stock.adobe.com

Chronische Herzinsuffizienz

HFpEF: Diagnostik, Therapie und Monitoring für die tägliche Praxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Lesetipps
Sklerenikterus bei einem älteren Patienten

© Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Meist Adenokarzinome

Tipps zur Früherkennung: Warnzeichen für Pankreaskrebs erkennen

Symbolbild eines Darms mit einer Lupe

© kirania / Generated with AI / Stock.adobe.com

Wandel der postoperativen Therapie

Morbus Crohn: Biologika senken das Rezidivrisiko nach Darmresektion

Sicht eines Patienten mit AMD: Das zentrale Sehen ist stark eingeschränkt durch einen dunklen Fleck.

© Tunatura - stock.adobe.com

AMD-Prävention

Altersabhängige Makuladegeneration: Leitlinie gibt Empfehlungen zum Screening