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Anämie bei Herzschwäche ein ungünstiges Zeichen

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WAGGA WAGGA (ob). Eine gleichzeitig bestehende Anämie ist bei chronischer Herzinsuffizienz ein prognostisch ungünstiges Zeichen. Erniedrigte Hämoglobin-Spiegel (< 13 g/dl bei Männern und < 12 g/dl bei Frauen) sind bei Herzschwäche mit einer signifikant erhöhten Sterberate assoziiert. Zu diesem Ergebnis kommen australische Forscher auf Basis einer Gesamtanalyse von 21 prospektiven klinischen Studien mit knapp 98 000 beteiligten Patienten Congest Heart Fail 15, 2009, 123).

Patienten mit Anämie befanden sich häufiger in einem fortgeschrittenen Stadium (NYHA III oder IV) der Herzinsuffizienz als Patienten ohne Anämie. Ob eine Korrektur der Anämie die Prognose bei kardialer Dysfunktion verbessern kann, muss noch in klinischen Studien belegt werden.

Lesen Sie dazu auch: Bei KHK-Patienten bleibt PAVK häufig unentdeckt Neuer Plättchenhemmer auf gutem Weg

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