Direkt zum Inhaltsbereich

BUCHTIPP DES TAGES

Analgesie ohne Medikamente

Veröffentlicht:

Einen "Einblick in die Fülle der komplementären Methoden zur Behandlung von Schmerzen" bietet das Buch "Nichtmedikamentöse Schmerztherapie". Die einführenden Kapitel befassen sich allgemein mit dem Phänomen Schmerz, seinem Sinn und seiner Messung. Darüber hinaus geht es um die Dokumentation und Therapie sowie um den Placebo-Effekt.

Anschließend werden mehr als 30 verschiedene Arten der Schmerzbekämpfung vorgestellt - eben alles, außer Pharmaka, ohne dass diese deshalb rundheraus abgelehnt werden. Das Spektrum reicht von Kneipp-, Musik- und Aromatherapie über Biofeedback, Akupunktur und Hypnose bis zu Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin, zum Beispiel Qigong.

"Schmerzen sind Teil unseres Lebens", heißt es im Vorwort. "Doch oft werden sie - wie wir besonders von Menschen mit chronischen Schmerzen wissen - als sinnlose Pein erlebt." Gerade ein solcher, den ganzen Menschen erfassender Schmerz erfordere eine ganzheitliche Behandlung, betonen die Herausgeber und Mitautoren. Deshalb werden auch Aspekte wie der Einfluss von Glauben und Humor oder die ganzheitliche interdisziplinäre Schmerztherapie "Total soothing" in eigenständigen Kapiteln behandelt. Ziel des Buches ist es, "Hilfe für Leidende zu ermöglichen und weiter zu verbessern". (sir)

Günther Bernatzky, Rudolf Likar, Franz Wendtner, Gerhard Wenzel, Michael Ausserwinkler, Reinhard Sittl (Hrsg.): Nichtmedikamentöse Schmerztherapie. Komplementäre Methoden in der Praxis., Springer-Verlag, Wien/New York 2007, 525 Seiten, 61 Abbildungen (s/w), 68 Euro, ISBN: 978-3-211-33547-5

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Heilmittel-Report 2026

Blankoverordnung bei Heilmitteln: Warum Entlastung Leitplanken braucht

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: Schneller Wirkeintritt von Naldemedin im Vergleich zu Placebo in den Studien COMPOSE-1 und COMPOSE-2

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [15]

Opioidinduzierte Obstipation

Selektive Hemmung von Darm-Opioidrezeptoren mit PAMORA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Viatris-Gruppe Deutschland (Mylan Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe
Abb. 1: Anteil der PMR-Patientinnen und -Patienten mit anhaltender Remission (primärer Endpunkt)

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [3]

Erstes steroidsparendes Biologikum bei Polymyalgia rheumatica

Sarilumab schließt eine therapeutische Lücke

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Veränderung der Krankheitsaktivität, gemessen mittels Simple Disease Activity Index (SDAI) zwischen Baseline und Woche 16

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [3]

Ernährung bei rheumatoider Arthritis

Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke soll Nährstofflücken schließen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Dr. Schär Deutschland GmbH, Ebsdorfergrund
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Änderungen im Überblick

So wirkt sich das GKV-Spargesetz auf Praxen aus

Betäubungsmittel richtig verordnen

Opioide in der Urlaubsvertretung: Wie sich Missbrauch vorbeugen lässt

Lesetipps
Tablets to maintain the correct functioning of the human cardiovascular system on a blue background close-up

© bisonov / stock.adobe.com

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Schlange wartender Patienten am Praxisempfang

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Einschätzung von Kollegen

Wenn die Telefon-AU wegfällt: Was das für den Praxisalltag bedeutet