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Angst vor Epidemien im Erdbebengebiet wächst

YOGYAKARTA (dpa). Im Erdbebengebiet auf der indonesischen Insel Java befürchten Retter trotz der angelaufenen Hilfsmaßnahmen den Ausbruch von Krankheiten. Angesichts der vielen Obdachlosen seien die Menschen äußerst anfällig für Epidemien, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation.

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Indonesische Einsatzkräfte warnten, daß noch nicht begrabene Leichen ein Gesundheitsrisiko seien. Nach Angaben des Sozialministeriums von gestern kamen bei dem Erdstoß der Stärke 6,2 mindestens 5427 Menschen ums Leben.

Unterdessen nahm die Hilfe für die tausenden von Verletzten und schätzungsweise 200 000 Obdachlosen weiter Fahrt auf. Auf dem Flughafen von Yogyakarta landeten neue Hilfsflüge.

Überlebende in abgelegenen Gegenden des Erdbebengebiets klagten derweil jedoch, daß dringend benötigte Güter wie Nahrungsmittel sie nach wie vor nur sehr schleppend erreichten. Helfer wiesen darauf hin, daß es mitunter schwer sei, zu den Menschen vorzudringen.

Ein schweres Erdbeben erschütterte derweil die ostindonesische Provinz Papua und löste Panik unter den Menschen in der Provinzhauptstadt Jayapura aus. Der Erdstoß hatte nach Angaben des indonesischen Amts für Meteorologie und Geophysik in Jakarta die Stärke 6.

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