Direkt zum Inhaltsbereich

Angst vor Epidemien im Erdbebengebiet wächst

YOGYAKARTA (dpa). Im Erdbebengebiet auf der indonesischen Insel Java befürchten Retter trotz der angelaufenen Hilfsmaßnahmen den Ausbruch von Krankheiten. Angesichts der vielen Obdachlosen seien die Menschen äußerst anfällig für Epidemien, sagte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation.

Veröffentlicht:

Indonesische Einsatzkräfte warnten, daß noch nicht begrabene Leichen ein Gesundheitsrisiko seien. Nach Angaben des Sozialministeriums von gestern kamen bei dem Erdstoß der Stärke 6,2 mindestens 5427 Menschen ums Leben.

Unterdessen nahm die Hilfe für die tausenden von Verletzten und schätzungsweise 200 000 Obdachlosen weiter Fahrt auf. Auf dem Flughafen von Yogyakarta landeten neue Hilfsflüge.

Überlebende in abgelegenen Gegenden des Erdbebengebiets klagten derweil jedoch, daß dringend benötigte Güter wie Nahrungsmittel sie nach wie vor nur sehr schleppend erreichten. Helfer wiesen darauf hin, daß es mitunter schwer sei, zu den Menschen vorzudringen.

Ein schweres Erdbeben erschütterte derweil die ostindonesische Provinz Papua und löste Panik unter den Menschen in der Provinzhauptstadt Jayapura aus. Der Erdstoß hatte nach Angaben des indonesischen Amts für Meteorologie und Geophysik in Jakarta die Stärke 6.

Mehr zum Thema

Gelenkersatz

Studie bestätigt lange Haltbarkeit moderner Hüft-TEP

Galenus-Kandidat 2026

Verzögerte Progression beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom

Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Künstliche Intelligenz

Ihre Schritte für den sicheren KI-Einsatz im Praxisalltag

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Lesetipps
Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch.

© Halfpoint / stock.adobe.com

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose

Das Gerät kann als Spachtel, Otoskop, Thermometer oder Stethoskop eingesetzt werden. Auf dem Display wird von DIHVA Undine Tischmeyer angegeben, was untersucht werden soll.

© Julia Frisch

Techniker Krankenkasse unterstützt Projekt

Hausbesuche neu gedacht: Auch Laien können als DIHVA die Praxen entlasten