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Mainz

Arbeitskreis ChemBioMed startet

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MAINZ. Der Senat der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat jetzt für fünf Jahre den interdisziplinären Arbeitskreis ChemBioMed (Chemische BioMedizin) eingerichtet. An diesem Arbeitskreis sind Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz sowie der Fachbereiche Biologie, Chemie und Pharmazie der JGU beteiligt, teilt die Universitätsmedizin Mainz mit.

ChemBioMed verfolge das Ziel, zum Beispiel aus Pilzen, Bakterien oder Schwämmen neue Stoffe zu gewinnen, die dabei helfen, Krankheiten zu erkennen, zu untersuchen oder zu verhindern.

Denn der Bedarf an neuen und verbesserten Ansätzen zur Vorbeugung und Heilung von Erkrankungen sei ungebrochen, heißt es in der Mitteilung. Naturstoffe aus Pilzen, Bakterien oder Tiefseeschwämmen als Quelle möglicher neuer Wirkstoffe hätten im Vergleich zu rein synthetisch hergestellten Substanzen einen entscheidenden Vorteil, so die Universitätsmedizin Mainz: Die Evolution hat die Stoffe in lebenden Organismen bereits vorgetestet.

Der interdisziplinäre Arbeitskreis (IAK) ChemBioMed zielt darauf ab, krankheitsrelevante Prozesse durch Erforschen der chemisch-biologischen Wirkmechanismen besser zu verstehen. Neue Erkenntnisse sollen helfen, die Entwicklung und Verwertung therapeutischer Ansätze in die Klinik zu beschleunigen.

 So wurden von den beteiligten Gruppen bereits erste anti-inflammatorische (also gegen eine Entzündung gerichtete) und anti-tumorale Naturstoffe aus Pilzen identifiziert, welche sich in der präklinischen Testung befinden. (eb)

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