Atherosklerose und Depression - hängen sie zusammen?

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MÜNSTER (eb). Patienten mit Depressionen haben oft Atherosklerose - und umgekehrt. Wie beides zusammenhängt, ist nicht bekannt. Mit der Studie "BiDirect" wollen Wissenschaftler der Universität Münster dies klären.

Mehr als 2000 Männer und Frauen zwischen 35 und 65 Jahren werden dafür in den nächsten fünf Jahren untersucht. Teilnehmen können Gesunde, Personen mit Depressionen und Patienten mit einem Herzinfarkt.

Es handelt sich um eine reine Beobachtungsstudie. Die Studie wird in Kooperation des Instituts mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik für Neurologie und dem Institut für Klinische Radiologie an der Uniklinik Münster gemacht.

Gefördert wird BiDirect vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bei den Probanden werden der Blutdruck an Armen und Beinen gemessen, die Halsgefäße mit Ultraschall untersucht und ein EKG gemacht. Sinnesorgane und Gedächtnisleistung werden geprüft. Zudem wird der Kopf mit Magnetresonanztomografie untersucht.

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