Reisemedizin

Australien besorgt über Polio in Papua-Neuguinea

Veröffentlicht: 14.08.2018, 08:34 Uhr

DÜSSELDORF. Nachdem im Mai und Juni zwei Fälle von Poliomyelitis in der Provinz Morobe von Papua-Neuguinea aufgetreten waren, ist in der Provinz Enga des Landes jetzt eine weitere Infektion bekannt geworden, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Ursache war das vakzine-abgeleitete Poliovirus Typ 1 (cVDPV1).

Dieses Virus wurde außerdem bei zwei gesunden Kindern nachgewiesen. Durch das Auftreten der Infektion wurde Papua-Neuguinea im Juni von der WHO als Land mit potenziellem Risiko der internationalen Verbreitung des Erregers eingestuft. Infolge dessen verlangt Australien bei der Einreise den Nachweis einer gültigen Polio-Impfung. Reisende sollten daher den Impfschutz beachten. (eis)

Mehr zum Thema

Gesetzgebung

Bundestag beschließt Apothekenreform

COVID-19-Impfstoff

Wie gut kann eine Impfung vor SARS-CoV-2 schützen?

Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Vitamin C – ein Must-Have fürs Immunsystem

Immunmodulation

Vitamin C – ein Must-Have fürs Immunsystem

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Nicht alle Vordrucke, die Ärzte auf den Schreibtisch bekommen, müssen ausgefüllt werden.

Tipps von Ärzten

So lässt sich die Formular-Flut bewältigen

Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am Freitag noch einmal die Bedeutung der Organisation beim Kampf gegen Pandemien hervorgehoben.

Videoschalte der Gesundheitsminister

EU drängt auf rasche Reform der WHO

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock