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Auszeichnungen für Forschung zu Sportmedizin

DAMP (eb). Mit dem Professor-Hannes-Schoberth-Preis 2005 ist der Sportmediziner Dr. Bernd Wolfarth aus München ausgezeichnet worden. Er wurde damit für genetische Untersuchungen zur Ausdauerleistungsfähigkeit bei Spitzensportlern geehrt.

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Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde von Dr. Carl Herrmann Schleifer, Vorstandsvorsitzender der Damp Holding AG, auf einem orthopädisch-sportmedizinischen Symposium in Damp überreicht.

Ausgezeichnet wurde Wolfarth, Olympiaarzt des Deutschen Skiverbandes, für seine Publikation "Zur Bedeutung von genetischen Polymorphismen der ß2-adrenergen Rezeptoren für die Ausdauerleistungsfähigkeit". Es geht darin um die Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit bei Spitzensportlern.

Der Professor-Hannes-Schoberth-Preis ist vor acht Jahren erstmals ausgeschrieben worden. Mit dem Preis will die zur Unternehmensgruppe Damp gehörende Ostseeklinik Damp an die Leistungen und Verdienste des Orthopäden und Sportmediziners Schoberth erinnern.

Der Schoberth-Preis ist nach dem Gründer der Klinik in Damp benannt und soll junge Sportmediziner und Sportwissenschaftler fördern. Der Preis ist die höchstdotierte Auszeichnung für Sportmedizin und Sportwissenschaften in Deutschland.

Eine weitere Auszeichnung, den mit 3000 Euro dotierten Preis der Damp Holding AG, erhielt auf der Veranstaltung Dr. Tobias Renkawitz aus Regensburg für seine Forschung zur Diagnostik und Bedeutung neuromuskulärer Dysbalancen der Rückenmuskulatur bei Tennisspielern mit Rückenschmerzen.

Für diese Patienten hat er ein funktionsgymnastisches Trainingsprogramm mit Übungskombinationen aus Mobilisation, Dehnung, Stabilisation und Kräftigung der Rücken- und Rumpfmuskulatur entwickelt.

Wettbewerbe wie der Schoberth-Preis sollen Nachwuchswissenschaftler ermutigen, sich Forschungsaufgaben zu widmen, die anschließend der gesamten Sportmedizin zugute kommen.

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