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Ballaststoffreiche Ernährung schützt vor Typ-2-Diabetes

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BOSTON (eis). Schon geringe Mengen an Ballaststoffen aus Vollkorn in der Ernährung reduzieren offenbar das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das hat jetzt eine Studie in den USA bestätigt.

Wer in der Studie täglich mehr als etwa 6 g Ballaststoffe aus Vollkorn aß, hatte ein um 18 Prozent verringertes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken im Vergleich zu einer Ernährung mit weniger als 2,3 g Ballaststoffen. Zwei Scheiben Vollkornbrot (100 g) enthalten etwa 8,4 g Ballaststoffe, eine Portion Müsli (50 g) 5 g.

Vermutet wird, dass unlösliche Ballaststoffe Veränderungen in der Darmwand bewirken, die zu einer gesteigerten Insulin-Sensitivität führen, so die Forscher. Ballaststoffreiche Kost lasse zudem den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen. Blutzuckerspitzen, die Diabetes begünstigen, würden so vermieden.

In der Untersuchung wurden die Essgewohnheiten von etwa 59  000 schwarzen US-Amerikanerinnen aus der Black Womens Health Study analysiert. Von den zu Beginn der Studie etwa 38 Jahre alten Frauen erkrankten binnen acht Jahren 1938 an Typ-2-Diabetes, wie Forscher um Dr. Supriya Krishnan von der Boston University in den USA berichten (Arch Intern Med 167, 2007, 2304).

Von den 20 Prozent der Frauen mit dem geringsten Ballaststoffverzehr bekamen 456 Diabetes, von den 20 Prozent der Frauen mit dem höchsten Ballaststoffverzehr waren es 358. Wurden Einflüsse von Lebensstil wie Sport oder Rauchen herausgerechnet, ergab sich bei hohem Ballaststoffverzehr ein um 18 Prozent verringertes Risiko für Typ-2-Diabetes.

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