Direkt zum Inhaltsbereich

Bessere Chancen für Empfänger von Nabelschnurblut

LEIDEN (ple). Auch wenn die wichtigsten Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger nicht weitgehend übereinstimmen, gelingt es, erfolgreich Nabelschnurblut zu transplantieren.

Veröffentlicht:

Das geht aus einer niederländischen Studie hervor, in der das Transplantationsergebnis bei mehr als 1000 Empfängern von Nabelschnurblut analysiert worden ist (PNAS online).

Gute Transplantationsergebnisse trotz unterschiedlicher Merkmale zwischen Spendern und Empfängern wurden in der Analyse bei jenen Nabelschnurblut-Empfängern registriert, die in einigen Antigenmerkmalen mit den jeweiligen Müttern identisch waren. Solche Antigene waren auch im Nabelschnurblut nachweisbar. Die Merkmale, etwa HLA-A- oder -B-Antigene, können in die Blutbahn der noch Ungeborenen gelangen und eine Immuntoleranz auslösen. Allerdings sind derzeit die genauen molekularen und zellulären Abläufe, die Grundlage der erfolgreichen Transplantationen sind, noch unklar, berichten die Forscher um Professor Jon J. van Rood aus Leiden.

In der Studie war das relative Risiko, binnen drei Jahren aufgrund der Transplantation zu sterben, bei jenen Patienten, deren Gewebemerkmale zumindest mit denen der Mütter übereinstimmten, um 60 Prozent reduziert. Vergleichsgruppe waren Patienten ohne Übereinstimmung in den Gewebemerkmalen der Mütter.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Abb. 1: Signalkaskade der kardiovaskulären Inflammation

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [9]

Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt

Therapie der kardiovaskulären Inflammation senkt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Auf Haus- und Heimbesuch

Die perfekte Hausbesuchstasche: Worauf Sie beim Packen achten können

Dissens in Bezug auf Wirksamkeit

Wem oder wogegen helfen Probiotika?

Lesetipps
Eine ältere Frau im Rollstuhl fasst sich mit der Hand an den Kopf. Eine Pflegerin sitzt daneben und kümmert sich.

© buritora / stock.adobe.com

Hirngesundheit

Diese Auswirkungen hat Hitze auf Menschen mit neurologischen Erkrankungen