Direkt zum Inhaltsbereich

Biological hemmt die Aktivierung von T-Zellen

Veröffentlicht:

HAMBURG (sir). "Ein entscheidender Baustein bei der Entstehung der Rheumatoiden Arthritis sind die T-Zellen", erinnerte Professor Elisabeth Märker-Hermann aus Wiesbaden. "T-Zellen werden aber nur wirksam, wenn sie außer über den T-Zell-Rezeptor auf einem zweiten Signalweg aktiviert werden."

Diesen co-stimulatorischen Signalweg hemme der neue Wirkstoff Abatacept (Orencia®). Andere Signalwege blieben dagegen unberührt. Auch werden zwar T-Zellen inaktiviert, aber nicht zerstört, so Märker-Hermann bei einem von Bristol-Myers Squibb unterstützten Symposium beim Rheuma-Kongress in Hamburg.

Die Wirksamkeit von Abatacept belegt eine Studie mit über 2600 RA-Patienten. Nach sechsmonatiger Therapie erzielten 50 Prozent (Abatacept) und 20 Prozent (Placebo) der Patienten eine 20-prozentige Besserung der Symptome. Bei jedem Zehnten mit Biological besserten sich die Symptome sogar um 70 Prozent. Mit Placebo war das nur bei 1,5 Prozent der Fall. Alle Patienten erhielten zusätzlich Basistherapeutika.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Komorbiditäten bei Typ-2-Diabetes

Kaputte Knie? Schlecht für die Blutzuckerkontrolle!

Real-World-Daten

Duale Therapie: Chance bei refraktärer Psoriasisarthritis

Kasuistik

Seltene Kristallarthropathie nach Bypass-Operation

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Komplexe Gemengelage

COVID-Prophylaxe 2.0: Das gilt bei der Abrechnung

Lesetipps
Viele Gespräche, sich viel Zeit nehmen – das setzt eine Suizidassistenz voraus.

© Lumos sp / stock.adobe.com

Begleitetes Sterben

Suizidassistenz gewinnt Bedeutung in deutschen Hausarztpraxen