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Blasentraining ist auch bei Demenz möglich

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Zusätzlich zur medikamentösen Therapie sollte bei Dranginkontinenz bekanntlich versucht werden, das Miktionsverhalten zu trainieren. Unter Miktionstraining versteht man die bewußte Verlängerung oder Verkürzung der Miktionsintervalle.

Viele ältere Patienten können dabei aber nur noch eingeschränkt mitarbeiten, etwa wegen Hirnleistungsstörungen. Dann empfiehlt sich ein Toilettentraining. Hier wird der Entleerungsrhythmus nach der Uhr vorgegeben. Stellt sich zum Beispiel im Miktionsprotokoll heraus, daß alle zwei Stunden eine Dranginkontinenz-Episode stattfindet, ist es oft hilfreich, den älteren Patienten schon nach 1,5 Stunden aufzufordern, Wasser zu lassen.

Entscheidend für den Erfolg einer Verhaltenstherapie ist auch eine Optimierung der häuslichen Umgebung ( kurze Wege zur Toilette, adäquate Sitzhöhe, Haltegriffe).

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