Chirurgie

Checklisten helfen, Operationsrisiken zu vermeiden

HAMBURG (eb). Bei Operationen am Magen-Darm-Trakt, an Leber oder Pankreas kann es zu Komplikationen und Fehlern kommen. Doch viele solcher Ereignisse sind vermeidbar.

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Operations-Checklisten können einer Studie zufolge Sterblichkeit und Komplikationsrate deutlich verringern (Der Chirurg 2012; 83(7): 611-616).

Anhand der Listen prüft das OP-Team etwa die Identität des Patienten und die Details des Eingriffs. Nach der Operation wird kontrolliert, ob Proben richtig beschriftet sind und das OP-Besteck vollzählig ist.

"Durch die Anwendung von OP-Checklisten wird die Patientensicherheit nachweislich erhöht", wird Professor Claus-Dieter Heidecke, 3. Vizepräsident der DGAV und Vorsitzender der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Qualität und Sicherheit in einer Mitteilung zitiert.

Bei Notfalloperationen, das ergab eine Analyse von Harvard-Wissenschaftlern an 1.750 Patienten, wurde die Komplikationsrate nach Einführung der Checkliste von 18,4 auf 11,7 Prozent gesenkt. Die Sterblichkeit verringerte sich von 3,7 auf 1,4 Prozent.

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