Direkt zum Inhaltsbereich

Darmkrebs-Sterblichkeit sinkt

LUDWIGSHAFEN (gwa). Seit Einführung der Screening-Koloskopien sinkt die Zahl der Darmkrebs-Toten in Deutschland. Das ist die gute Nachricht. Die nicht so gute: Die Screening-Zahlen sind leicht rückläufig.

Veröffentlicht:

Über 71 000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Darmkrebs; 2003 etwa waren es rund 55 000. Einer der Gründe für den Anstieg ist das zunehmende Alter. Gleichzeitig sinkt aber die Darmkrebs-Sterblichkeit: Seit Einführung der Screening-Koloskopie im Oktober 2002 sind jährlich etwa 2000 Menschen weniger an den Folgen von Darmkrebs gestorben; nach aktuellen Zahlen sterben derzeit jährlich 29 000 daran.

Darauf wies Professor Jürgen Riemann vom Klinikum Ludwigshafen bei einer Auftaktveranstaltung der Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März hin. Riemann gehört zu den Gründern der Stiftung.

Doch es gibt auch einen unerfreulichen Trend: Im Vergleich zu 2005, als bis zu 600 000 Screening-Koloskopien gemacht wurden, waren es 2006 bis zu 30 000 Untersuchungen weniger. Und das, obwohl derzeit etwa 20 Millionen Menschen in Deutschland Anspruch auf eine Screening-Koloskopie haben, wie Dr. Dirk Wuppermann, Vorsitzender des Fördervereins der Stiftung, in Ludwigshafen berichtet hat. Deshalb: Kollegen sollten den Darmkrebsmonat März nutzen, Patienten ganz besonders auf das Screening hinzuweisen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Registerauswertung aus neun Bundesländern

Mehr Darmkrebs-Neudiagnosen bei Jüngeren in Deutschland

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte