FUNDSACHE

Das Gen, das uns zu Frühaufstehern macht

Veröffentlicht: 20.09.2006, 08:00 Uhr

Mit den Hühnern in die Federn, mit den Hühnern wieder raus: Das liegt offenbar nicht an einer persönlichen Vorliebe, sondern an einem Frühaufsteher-Gen, das Berliner Forscher jetzt entschlüsselt haben.

"Das ist das erste Beispiel, in dem die Regulation eines komplexen menschlichen Verhaltens wirklich auf eine einzige genetische Basis und einen molekularen Mechanismus festzunageln ist", sagte Achim Kramer vom Institut für Immunologie der Berliner Charité zu den Ergebnissen, die im Journal "Genes & Development" veröffentlicht werden.

Bei Menschen, die von FASPS (Familial Advanced Sleep Phase Syndrome) betroffen sind, geht die innere Uhr vor: Sie werden abends schon um 18 Uhr müde und sind bereits gegen 4 Uhr morgens wieder fit. Die Störung ist erblich. Das ursächliche mutierte Gen, PERIOD2, wurde bereits 1999 entdeckt. Kramer und seine Kollegen identifizierten nun darauf genau jene Stelle, die für die innere Zeitverschiebung sorgt. (dpa)

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Versorgungslücken

Kinder-Versorgung steckt noch in den Kinderschuhen

Störung in der Telematikinfrastruktur hält an

Arztpraxen

Störung in der Telematikinfrastruktur hält an

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden