WHO

Deutlich mehr Krebskranke weltweit

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GENF. Die Zahl neu diagnostizierter Krebsfälle ist zwischen 2008 und 2012 weltweit stark gestiegen. 2012 wurde bei 14,1 Millionen Menschen Krebs festgestellt, wie die WHO am Donnerstag mitteilte.

 Das waren elf Prozent mehr als vier Jahre zuvor, als die WHO zuletzt Zahlen veröffentlichte.

"Die Hauptgründe für den Anstieg sind die wachsende Weltbevölkerung und die insgesamt alternde Gesellschaft", sagte David Forman, einer der Autoren der Studie. Die Zahl der Krebstoten stieg zwischen 2008 und 2012 um 8 Prozent auf 8,2 Millionen.

An häufigsten wurde 2012 Lungenkrebs diagnostiziert (1,8 Millionen Fälle), gefolgt von Brust- und Darmkrebs (1,7 und 1,4 Millionen). Die meisten Krebstoten litten an Lungenkrebs (19,4 Prozent), Leberkrebs (9,1 Prozent) oder an Magenkrebs (8,8 Prozent).

In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im vergangenen Jahr gab es 221.611 Krebs-Tote - mehr als jeder vierte Todesfall war demnach auf einen Tumor zurückzuführen. (dpa)

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