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Klimawandel und Gesundheit

Deutschsprachige Ärzteorganisationen: Klimawandel stellt medizinischen Notfall dar

Klimaschutz muss Teil des täglichen Handelns ärztlicher Organisationen sein – Vertreter deutschsprachiger Ärzteorganisationen haben auf einer Tagung in Meran ein Kommuniqué verabschiedet, das zu Klimawandel und Gesundheit Stellung bezieht.

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Vertreter deutschsprachiger Ärzteorganisationen haben ein Papier zu Klimawandel und Gesundheit verabschiedet.

Vertreter deutschsprachiger Ärzteorganisationen haben ein Papier zu Klimawandel und Gesundheit verabschiedet.

© N_studio / stock.adobe.com

Meran/Berlin. Der Klimawandel mit seinen Folgen sei ein „medizinischer Notfall“. Es handele sich insgesamt um eine ökologische Herausforderung mit „erheblichen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen", heißt es in einem Kommuniqué, das Vertreter der deutschsprachigen Ärzteorganisationen aus Südtirol, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg auf einer Konsultativtagung in Meran verabschiedet haben.

Weiter halte das Papier fest, so eine Mitteilung der Bundesärztekammer, dass Klimaschutz auch in das „alltägliche Handeln der ärztlichen Organisationen“ integriert werden müsse. „Wir Ärztinnen und Ärzte sehen es daher als unsere Pflicht an, die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels darzulegen und Gegenmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit nicht nur zu fordern, sondern aktiv zu unterstützen.“

Der Gesundheitssektor sei ressourcen- und emissionsintensiv. Er habe daher großes Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, „indem er das Gesundheitssystem und damit auch die Rahmenbedingungen für die ärztliche Tätigkeit klimafreundlich gestaltet“, erklären die Ärztevertreter. Dafür brauche es ausreichende personelle und finanzielle Ausstattungen. Gesundheitliche Folgen des Klimawandels sollten zudem „adäquat“ in die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärzten einbezogen werden. (KNA/eb)

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