Umsatzplus

Diabetesmittel helfen MSD

Mehr Umsatz mit Arzneien gegen Diabetes: Der Pharmakonzern MSD hat im zweiten Quartal mehr Geld verdient. Bloß der Gewinn ging zurück - wegen Kosten für Forschung.

Veröffentlicht:

WHITEHOUSE STATION (dpa). Der US-Pharmakonzern Merck & Co, außerhalb von Nordamerika als MSD Sharp & Dohme firmiert, hat im zweiten Quartal von der Nachfrage nach seinen Antidiabetika profitiert und mehr umgesetzt als erwartet.

Der Gewinn ging wegen höherer Forschungskosten und Steuern hingegen um 11 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar (rund 1,47 Milliarden Euro) zurück, wie der Pfizer-Konkurrent am Freitag in Whitehouse Station im Bundesstaat New Jersey mitteilte.

Vor Restrukturierungs- und Akquisitionskosten stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 3,2 Milliarden Dollar (Vorjahr: 2,95) oder 1,05 US-Dollar je Aktie.

Im Vorjahr stand vor Sonderposten ein Ergebnis pro Aktie von 0,95 Dollar in den Büchern. Damit traf der Konzern beim Gewinn die Erwartungen des Marktes.

Der Umsatz des zweitgrößten amerikanischen Pharmakonzerns stieg auf 12,3 Milliarden (Vorjahr: 12,1).

Konzernchef Kenneth C. Frazier bekräftigte den Ausblick. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,75 bis 3,85 Dollar.

Der Umsatz wird unter der Annahme konstanter Wechselkurse auf oder nahe des Niveaus von 2011 erwartet.

Damals hatte der Hersteller des HPV-Impfstoffes Gardasil® rund 48 Milliarden Dollar in der Bilanz stehen. An der Wall Street wird mit einem Umsatz von 47,2 Milliarden Dollar gerechnet.

Mehr zum Thema

100 Jahre Insulintherapie

Diabetologen machen Lücken in der Versorgung von Kindern aus

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Olaf Scholz ist von der Entscheidung Bayerns, die 2G-Plus-Regel in der Gastronomie nicht umzusetzen, etwas angefressen.

© dpa

Update

Bund-Länder-Beschluss

Lauterbach muss jetzt nationale Teststrategie überarbeiten