Ernährungsmedizin

Diät plus Nüsse helfen gegen das metabolische Syndrom

NEU-ISENBURG (eis). Bei hohem KHK-Risiko hilft eine Mittelmeerdiät mit täglichem Verzehr von Nüssen. Eine spanische Studie hat ergeben, dass man allein mit einer solchen Diät ein metabolisches Syndrom loswerden kann.

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In der PREDIMED-Studie wird die Primär-Prävention von KHK mit Mittelmeerdiät in Hochrisikogruppen untersucht. Von 9000 Teilnehmern der noch andauernden Untersuchung wurden jetzt erste Daten von 1224 Probanden analysiert (Arch Intern Med 168, 2008, 2449).

Die Teilnehmer im Alter zwischen 55 und 80 Jahren hatten Typ-2-Diabetes und/oder drei oder mehr KHK-Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Hyperlipidämie und abdominale Adipositas. 61 Prozent hatten ein metabolisches Syndrom. Alle Probanden wurden quartalsweise in mediterraner Diät geschult mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, Oliven-Öl sowie mäßiger Aufnahme von Fisch und Alkohol. Möglichst wenig sollten Milchprodukte, Fleisch und Süßigkeiten gegessen werden. Als weitere Intervention gab es pro Woche einen Liter natives, kalt gepresstes Olivenöl zum Verzehr oder täglich 30 g Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln gemischt. Eine Kontrollgruppe wurde angewiesen, fettarm zu essen.

Ergebnis: In einem Jahr nahm die Prävalenz des metabolischen Syndroms in der Olivenöl-Gruppe absolut um 6,7 Prozent, in der Nuss-Gruppe um 13,7 Prozent und in der Kontrollgruppe um 2 Prozent ab. Da die Probanden die Kalorien-Aufnahme insgesamt nicht einschränkten und sich auch nicht mehr bewegten, verloren sie kein Gewicht. In der Nuss-Gruppe verteilt sich das Fett aber günstig: Die Prävalenz abdominaler Adipositas ging zurück.

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