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Dieselruß löst Stressreaktion im Gehirn aus

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MAASTRICHT (ars). Das Einatmen von Dieselruß beeinflusst die Hirnaktivität. Die EEG-Daten deuten auf eine veränderte Informationsverarbeitung im Kortex hin, wie sie bei Stress auftritt. Bedeutsam seien diese Ergebnisse deshalb, weil oxidativer Stress als pathogenetischer Faktor etwa bei M. Parkinson oder Alzheimer-Demenz gilt, berichten Forscher von der Zuyd University in den Niederlanden (Particle and Fiber Toxicology online) über eine neue Studie.

Zehn Freiwillige verbrachten dafür eine Stunde in einem Raum mit frischer Luft oder mit Dieselabgasen in Konzentrationen ähnlich denen an stark befahrenen Straßen. Die EEG-Veränderungen hielten selbst dann noch an, als die Probanden das Zimmer längst verlassen hatten. Als Ursache vermuten die Forscher die Nanopartikel im Dieselruß, die bis ins Gehirn vordringen und sich dort ablagern könnten.

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