Erfolg gegen extrem multiresistente TB-Keime

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (eis). Auch gegen extrem multiresistente (XDR) Tuberkulose-Erreger gibt es erfolgversprechende Therapien. Das hat jetzt eine Studie in Sibirien ergeben (Lancet online).

Von den 608 TB-Patienten der Studie hatten fünf Prozent XDR-Tuberkulose. Die Erreger gelten als XDR, wenn sie sowohl auf die Standardmittel Rifampicin und Isoniazid als auch auf eins der Fluorchinolone nicht mehr ansprechen und zudem resistent sind gegen ein injizierbares Tuberkulostatikum (Amikacin, Capreomycin oder Kanamycin).

Mit Fünffach-Kombinationen gegen jeweils den speziellen XDR-Stamm sprachen 50 Prozent der Betroffenen auf die Therapie an.

Mehr zum Thema

Erforschung der Tuberkulose

Professorin Lalita Ramakrishnan erhält Robert-Koch-Preis 2024

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Digitale Gesundheitsanwendungen

DiGA oder doch lieber App?

Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt