Diabetes

Erhalt der Betazellen mit Stuhlbakterien?

Veröffentlicht:

BOCHUM. Bei Patienten mit Metabolischem Syndrom ließ sich durch Fäkaltransplantation die Glukosetoleranz verbessern.

Jetzt hofft man, bei Typ-1-Diabetes durch Stuhlübertragung von Gesunden die residuale Betazellfunktion nach Manifestation zu erhalten oder vielleicht sogar zu steigern, berichtet Professor Helmut Schatz aus Bochum in einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).

Dazu werden Patienten mit Typ-1-Diabetes für die "DIMID-1-Studie" in den Niederlanden rekrutiert. Nach Stuhltransplantation werden dabei Betazellfunktion, HbA1c und Mikroalbuminurie bestimmt.

Man hofft, Bakterien im Stuhl identifizieren zu können, die günstig auf die Betazellen wirken. Ein geeignet zusammengesetztes "Mikrobiom" könnte körpereigene Immunreaktionen unterdrücken.

Man erkennt immer mehr, dass der menschliche Organismus und die riesige Zahl vieler, verschiedener Bakterien in seinem Körper eine funktionelle Einheit darstellen. Die Zahl der Bakterien wird auf etwa 100 Billionen geschätzt, deren Gewicht auf etwa 1,5 kg. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Komplikationen

Bei Diabetes mellitus auch die Knochen in den Blick nehmen

Retrospektive Kohortenstudie

Typ-2-Diabetes: Wohl geringeres Glaukomrisiko unter Tirzepatid

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Massiv erhöhter CA-19-9-Wert weckt falschen Krebsverdacht

Lesetipps
Ein Anwalt hält eine Gesetzessammlung in der Hand.

© Kzenon / stock.adobe.com

Prozesse werden teurer

Tipps: So können Praxen die Risiken für einen GOÄ-Streit minimieren

Eine Blutdruckmessung

© CasanoWa Stutio / stock.adobe.com

Fallstricke in der Praxis

Häufige Fehler in der Hypertonie-Therapie: So geht’s besser!

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Ab wann darf ich jüngere Menschen auf Kasse gegen Herpes zoster impfen?