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Erste Erfolge mit Stammzellen bei PAVK

MANNHEIM (ple). Russische Ärzte haben erste Erfolge mit einer lokalen Stammzelltherapie bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) erzielt.

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Erste Erfolge mit Stammzellen bei PAVK

© Foto: Siemens medical Solution

Wie Professor Andrey Zaritskey aus St. Petersburg bei der Krebstagung der deutschsprachigen Länder in Mannheim berichtet hat, wurden in einer kleinen russischen Studie elf PAVK-Patienten mit autologen mesenchymalen Stammzellen behandelt.

Alle Patienten waren im Stadium Fontaine IV, hatten also einen ischämischen Ruheschmerz mit trophischen Störungen, ausgeprägten Nekrosen und Gangrän. Den Patienten wurden mesenchymale Stammzellen aus dem Knochenmark des Sternums oder des Beckenkamms in den Musculus tibialis posterior oder anterior injiziert, und zwar durch 30 bis 40 intramuskuläre Injektionen.

Erste Effekte der Injektionen seien frühestens nach fünf Monaten zu beobachten gewesen. Insgesamt sei durch die Injektionen bei sechs Patienten der Ruheschmerz verschwunden, und die Ulzerationen seien reduziert worden. Bei vier Patienten habe sich der Zustand der therapierten Extremität verschlechtert, sodass eine Amputation erforderlich gewesen sei.

In der Vergleichsgruppe mit der Ulkus-Nekrose-Standardtherapie und ohne Stammzelltherapie sei dagegen bei 23 von 25 Patienten eine Amputation erforderlich gewesen.

Die bei den elf Patienten gewonnenen Daten belegten, dass die intramuskulären Stammzellinjektionen sicher seien. Könnte der Effekt durch die Injektion selbst bereits ausgelöst werden? Zaritskey ist sich sicher, dass tatsächlich die Zellen zum Effekt beigetragen haben und nicht die Injektionen an sich, weil bereits in anderen Studien intramuskuläre Injektionen vorgenommen worden waren, ohne dass der jetzt beobachtete Effekt festzustellen gewesen wäre.

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